Yoga Block XXL, groß oder flach: die Maße im Vergleich
Die meisten Yogablöcke sind etwa 23 × 15 cm groß. Bei der Höhe gibt es aber deutliche Unterschiede, und daneben existieren Sonderformen wie XXL-Blöcke, flache Platten und abgeschrägte Keile. Welches Maß passt, hängt weniger vom Geschmack ab als von Körpergröße, Armlänge und Beweglichkeit.
Die Formate im Überblick
| Format | Typische Maße | Gedacht für |
|---|---|---|
| Standard, flach | 23 × 15 × 7,5 cm | Allround, besonders für bewegliche Menschen und flaches Unterlegen |
| Standard, hoch | 23 × 15 × 10 cm | Einsteiger, steifere Hüften und hintere Oberschenkel |
| XXL / groß | ca. 30 × 20 × 10–12 cm | große Menschen, stabiles Sitzen, mehr Auflagefläche |
| Platte | ca. 30 × 20 × 5 cm | Schulterstand, Unterlage unter Becken oder Fersen |
| Keil | ansteigend von wenigen mm bis ca. 6 cm | Handgelenke entlasten, Fersen im Hocksitz unterlegen |
Wer braucht einen großen Block?
Ein XXL-Block bietet mehr Fläche und Höhe. Das lohnt sich vor allem in drei Fällen:
- Große Körpergröße: Wer über 1,85 m groß ist und lange Beine hat, erreicht in Vorbeugen und stehenden Haltungen mit einem Standardblock oft nicht genug Höhe.
- Stabiles Sitzen: Auf einer größeren Fläche sitzt man ruhiger, gerade im Fersensitz oder in der Meditation.
- Große Hände oder Füße: Die Standardbreite von 15 cm ist für eine ganze Hand mit gespreizten Fingern knapp.
Ein Nachteil: XXL-Blöcke sind schwer und passen nicht in jede Tasche. Und wer eher klein ist, braucht selten die zusätzliche Höhe. Im Zweifel ist ein Set aus zwei Standardblöcken flexibler, weil man damit stufenweise erhöhen kann.
Flach statt hoch: Platten und Keile
Schon auf der ersten Version dieser Domain um 2012 wurden flache Schulterstandplatten angeboten – ein Format, das heute etwas in Vergessenheit geraten ist. Die Platten liegen im Satz von meist drei oder vier Stück übereinander unter den Schultern, damit der Nacken im Schulterstand frei bleibt. Man kann dasselbe mit gefalteten Yogadecken erreichen; Platten sind aber formstabiler und rutschen weniger.
Keile sind schräge Blöcke. Unter den Handballen reduzieren sie den Winkel im Handgelenk, etwa in Stütz- und Vierfüßlerpositionen. Unter den Fersen helfen sie, wenn im tiefen Hocken die Fersen nicht auf den Boden kommen.
So finden Sie Ihre Höhe
- Stellen Sie sich mit gestreckten Beinen hin und beugen Sie sich mit langem Rücken nach vorn, bis Sie eine leichte Dehnung in den Oberschenkelrückseiten spüren.
- Lassen Sie jemanden messen, wie weit Ihre Fingerspitzen dann vom Boden entfernt sind.
- Liegt der Abstand bei 5–10 cm, reicht ein flacher Block. Bei 10–15 cm ist ein 10 cm hoher Block angenehm. Mehr als 15 cm: Block hochkant oder zwei gestapelt.
Die Höhe ist keine Leistungsstufe. Viele erfahrene Übende nutzen bewusst einen hohen Block, um in einer Haltung die Wirbelsäule lang zu halten. Die richtige Höhe ist die, bei der Sie ohne Ausweichbewegung und ohne Schmerz arbeiten können.
Sonderformen jenseits des Quaders
Neben den rechteckigen Blöcken gibt es einige Formen, die in Kursen seltener auftauchen. Halbrunde Blöcke haben eine gewölbte Seite und eignen sich als Wippe für Gleichgewichtsübungen oder als Nackenstütze. Eiförmige Blöcke sollen sich der Hand oder dem Rücken anpassen. Blöcke mit Griffmulde sind leichter zu greifen und zu tragen. Für die meisten Übungen bieten diese Formen keinen Vorteil gegenüber dem klassischen Quader, der auf jeder Seite stabil liegt. Wer neugierig ist, probiert sie am besten im Studio aus, bevor er kauft.
Fazit
Für die meisten Menschen ist der Standardblock mit 10 cm Höhe die vielseitigste Wahl. XXL ist etwas für große Menschen und für ruhiges Sitzen, Platten und Keile sind Speziallösungen für bestimmte Übungen. Materialfragen klärt die Klötze-Übersicht.
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