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Yoga Block Set: warum zwei Blöcke mehr können als einer

KlötzeAktualisiert am 3 Min. Lesezeit

Die häufigste Frage nach dem ersten Kauf lautet: Brauche ich einen zweiten Block? Für viele Übungen reicht einer. Sobald aber beide Hände, beide Knie oder beide Seiten des Beckens gestützt werden sollen, geht es ohne zweiten Block kaum. Hier steht, wann sich ein 2er-Set lohnt.

Wofür man zwei Blöcke braucht

Ein einzelner Block ist ein Werkzeug für eine Hand, einen Fuß oder eine Sitzfläche. Viele Haltungen sind aber symmetrisch. Wenn in der Vorbeuge beide Hände den Boden nicht erreichen, hilft es wenig, nur eine Hand zu erhöhen – das Becken kippt dann zur Seite. Typische Situationen, in denen ein zweiter Block den Unterschied macht:

  • Vorbeugen im Stand: Beide Hände auf je einem Block, der Rücken bleibt lang.
  • Herabschauender Hund: Hände auf zwei Blöcken entlasten Schultern und Handgelenke. Details im Beitrag über den nach unten schauenden Hund.
  • Unterstützte Rückbeuge: Ein Block quer unter den Schulterblättern, ein zweiter unter dem Kopf, damit der Nacken nicht überstreckt.
  • Sitzhaltungen: Ein Block unter dem Gesäß, zwei weitere unter den Knien. Für Letzteres braucht man streng genommen sogar drei.
  • Armbalancen üben: Zwei Blöcke unter den Händen schaffen Platz für die Füße, wenn man das Abheben lernt.

Vier Grundkombinationen

Vier Arten, zwei Blöcke zu kombinieren: nebeneinander, gestapelt, T-Form und versetzt nebeneinander gestapelt T-Form versetzt / Stufe
Schematische Seitenansicht. Gestapelt und in T-Form entsteht mehr Höhe, versetzt eine Stufe, zum Beispiel für den Kopf in einer Rückbeuge.

Beim Stapeln gilt: Der untere Block liegt immer auf der größten Fläche, der obere nur so hoch wie nötig. Ein Turm aus zwei hochkant gestellten Blöcken ist wackelig und für Gewicht ungeeignet.

Worauf Sie bei einem Set achten sollten

  1. Identische Höhe. Zwei Blöcke unterschiedlicher Hersteller unterscheiden sich oft um ein paar Millimeter. Unter beiden Händen spürt man das. Kaufen Sie deshalb am besten im Set.
  2. Material passend zum Einsatz. Für Stützen unter den Händen Kork oder dichter Schaum, für Liegepositionen eher Schaumstoff. Man kann auch mischen: einen Korkblock und einen weichen Block. Dann ist es aber kein symmetrisches Paar mehr.
  3. Höhe. Sets gibt es mit 7,5 cm und mit 10 cm hohen Blöcken. Für Einsteiger mit wenig Beweglichkeit sind 10 cm oft angenehmer, weil jeder Block drei nutzbare Höhen hat.
  4. Zubehör. Viele Sets enthalten zusätzlich einen Gurt. Das ist praktisch, aber nicht jeder mitgelieferte Gurt ist gut. Mehr dazu unter Block-und-Gurt-Set.

Die drei Höhen eines Blocks

Jeder Quader hat drei Seitenpaare und damit drei mögliche Höhen: flach, auf der langen Kante und hochkant. Bei einem Standardblock (23 × 15 × 7,5 cm) sind das etwa 7,5, 15 und 23 cm. Mit zwei Blöcken lassen sich diese Stufen kombinieren. So entstehen genug Möglichkeiten, dass die meisten Menschen nie einen dritten Block brauchen. Die Maße einzelner Formate vergleicht der Beitrag über große Blöcke und Sondermaße.

Häufige Fragen zum 2er-Set

Kann ich zwei verschiedene Materialien kombinieren?

Ja, das kann sogar sinnvoll sein: ein fester Korkblock für die Hände und ein weicher Schaumblock für Kopf und Liegepositionen. Für Übungen, bei denen beide Blöcke gleich hoch sein müssen, taugt die Kombination aber nur, wenn die Maße exakt übereinstimmen.

Wo bewahre ich zwei Blöcke auf?

Aufeinandergestapelt neben der zusammengerollten Matte, gern mit dem Gurt darum gewickelt. Kork und Holz sollten nicht direkt an der Heizung liegen.

Lohnt sich ein drittes Exemplar?

Nur für bestimmte Praxisformen. In restorativen Stunden und im Yin Yoga werden gelegentlich drei Blöcke gleichzeitig verwendet, im Alltag reichen zwei.

Kurz gesagt

Wer nur gelegentlich übt, kommt mit einem Block zurecht. Wer regelmäßig übt oder nach Anleitung von Videos und Kursen praktiziert, wird schnell merken, wie oft „zwei Blöcke unter die Hände“ vorkommt. Ein 2er-Set aus gleichem Material ist dann die unkomplizierteste Lösung.

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